arbeite ich
Daran
β Kultur
FΓΌr die Oper stellt sich nach der Entscheidung gegen einen Neubau die vielleicht spannendste Frage neu: Wie kann die Oper der Zukunft ohne neues Opernhaus aussehen? DafΓΌr erarbeiten wir ein Konzept, das kΓΌnstlerische QualitΓ€t, gute Arbeitsbedingungen und eine stΓ€rkere Verbindung zur Stadt zusammenbringt.
Gleichzeitig geht es um neue Orte und Strukturen: Mit dem Werkkunsthaus entsteht die Idee eines Hauses fΓΌr Produktion, Austausch und Zusammenarbeit fΓΌr KΓΌnstlerinnen und KΓΌnstler. Die Freie Szene und ihre RΓ€ume wollen wir in ihren Strukturen und Themenfeldern weiterhin stΓ€rken. Das die Freie Szene RahmenvertrΓ€ge fΓΌr 3 Jahre hat ist ebenso eine positive Entwicklung wie die Forderung und den Beschluss der Dynamisierung. Damit kann die Freie Szene ihre kuratorische Arbeit positiv weiterfΓΌhren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die kulturelle Bildung. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, einen Fachtag zur kulturellen Bildung zu organisieren. Dabei sollen unterschiedliche Zielgruppen sowie Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Bildung und Stadtgesellschaft eingebunden werden. Gemeinsam wollen wir zukunftsweisend diskutieren, welche neuen MΓΆglichkeiten und Entwicklungen sich fΓΌr die kulturelle Bildung erΓΆffnen β und wie wir sie fΓΌr DΓΌsseldorf nutzen kΓΆnnen.
Und schlieΓlich mΓΌssen wir uns um das kΓΌmmern, was lΓ€ngst da ist: Kunsthalle, tanzhaus nrw und zakk brauchen eine verlΓ€ssliche Perspektive und zukunftsfΓ€hige GebΓ€ude. Denn eine lebendige Kulturlandschaft braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch Orte, an denen diese Ideen Wirklichkeit werden.
Kultur ist dabei nicht nur eine Frage von LebensqualitΓ€t, sondern auch ein Standortfaktor. Eine Studie des Instituts fΓΌr Kulturelle Teilhabeforschung zeigt am Beispiel Berlin, dass jeder Euro ΓΆffentlicher KulturfΓΆrderung im Durchschnitt rund 3,50 Euro an wirtschaftlichen RΓΌckflΓΌssen erzeugt. KulturfΓΆrderung ist deshalb auch eine Investition in die Stadt. Voraussetzung dafΓΌr sind aber vor allem gute Arbeitsbedingungen fΓΌr KΓΌnstlerinnen und KΓΌnstler. Wer in DΓΌsseldorf kΓΌnstlerisch arbeitet, braucht RΓ€ume, faire Honorare, MΓΆglichkeiten zur Produktion und Sichtbarkeit. Nur wenn KΓΌnstler*innen von ihrer Arbeit leben und ihre Kunst hier zeigen kΓΆnnen, bleibt DΓΌsseldorf ein attraktiver Ort fΓΌr Kreative β und wird auch ΓΌber die Stadtgrenzen hinaus als Kulturstadt sichtbar.
Mein Ziel ist eine Kulturpolitik, die nicht nur verwaltet, was DΓΌsseldorf heute hat, sondern die kulturelle Zukunft dieser Stadt aktiv gestaltet.
Der Ort Kaufhof gehΓΆrt uns, den DΓΌsseldorferinnen und DΓΌsseldorfern. Das GebΓ€ude war fΓΌr viele immer schon ein Anker. Das sollte es auch in Zukunft sein.
β Nutzung Kaufhof
Kaufhof am Wehrhahn: Ein neuer Anker fΓΌr die Innenstadt
Der ehemalige Kaufhof am Wehrhahn ist weit mehr als ein leerstehendes GebΓ€ude. Γber Jahrzehnte war er ein prΓ€gender Anlaufpunkt der SchadowstraΓe. Ich mΓΆchte diesen Ort neu denken und zu einem Anker fΓΌr die Innenstadt entwickeln β mit einer Nutzung, die Kultur, Bildung, soziale Infrastruktur und Gastronomie verbindet und Menschen wieder in die Stadt zieht.
Nachhaltig weiterbauen statt abreiΓen
Ich setze auf den Erhalt und die Weiterentwicklung des GebΓ€udes statt auf Abriss. Die vorhandene Bausubstanz weiterzuverwenden spart Ressourcen und COβ. Gleichzeitig bietet eine moderne Gestaltung die Chance, das GebΓ€ude zu ΓΆffnen, aufzuwerten und besser in den Stadtraum einzubinden.
Ein Publikumsmagnet fΓΌr die SchadowstraΓe
Der Kaufhof muss wieder ein Ort werden, der tΓ€glich Menschen anzieht. Statt auf klassischen Einzelhandel allein setze ich auf eine vielfΓ€ltige Nutzung: publikumsintensive Verwaltungsangebote, Teile der Clara-Schumann-Musikschule, soziale Einrichtungen sowie ergΓ€nzende Gastronomie und Gewerbe. Auch FlΓ€chen fΓΌr WerkstΓ€tten oder andere Funktionen der Deutschen Oper am Rhein sollten geprΓΌft werden. So entsteht ein lebendiger Standort mit Strahlkraft fΓΌr die gesamte Innenstadt.
Den gesamten Stadtraum neu denken
Die Entwicklung darf nicht am GebΓ€ude enden. Ich mΓΆchte die SchadowstraΓe und den angrenzenden ΓΆffentlichen Raum mit mehr GrΓΌn, Entsiegelung, Schatten und attraktiven AufenthaltsflΓ€chen aufwerten. Kunst soll den Entwicklungsprozess von Beginn an begleiten und den Stadtraum aktiv mitgestalten.
Die Dachterrasse als neuer urbaner Treffpunkt
Die heutige ParkflΓ€che auf dem Dach bietet groΓes Potenzial. Ich mΓΆchte sie zu einer ΓΆffentlich zugΓ€nglichen Dachterrasse mit Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen entwickeln β als neuen Treffpunkt mit einem besonderen Blick ΓΌber DΓΌsseldorf.
Ein Zukunftsprojekt fΓΌr DΓΌsseldorf
Die Neuentwicklung des Kaufhofs ist eine Chance, Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und eine lebendige Innenstadt miteinander zu verbinden. So kann am Wehrhahn ein Ort entstehen, der Menschen zusammenbringt und als neuer Anker der Innenstadt weit ΓΌber das GebΓ€ude hinauswirkt.
β Haushalt
Haushaltssicherung, mΓΆgliche KΓΌrzungen, Schulbauten β diese Themen haben die Menschen in DΓΌsseldorf in den vergangenen Monaten beschΓ€ftigt. Schlagzeilen in Tageszeitungen, Fragen in politischen Diskussionen haben viele Fragen aufgeworfen und Verunsicherung geschaffen: Was kann sich unsere Stadt in Zukunft noch leisten
DΓΌsseldorf ist eine der finanzstΓ€rksten Kommunen in NRW! Wir haben ΓΌber 1 Milliarde Gewerbeeinnahmen und einen Gesamtetat von ΓΌber 4 Milliarden.
Wir leben in einer Zeit groΓer Herausforderungen. Die Kosten sind gestiegen, internationale Krisen und Kriege sorgen fΓΌr Unsicherheit, die Folgen des Klimawandels werden spΓΌrbarer und auch die wirtschaftliche Entwicklung stellt uns vor neue Aufgaben. All das wirkt sich auf die Finanzen unserer Stadt aus.
Gerade deshalb ist es wichtig, verantwortungsvoll mit den Mitteln der Stadt umzugehen β aber dabei nicht aus dem Blick zu verlieren, worum es eigentlich geht: um die Menschen, die in DΓΌsseldorf leben. Ein Haushalt ist fΓΌr mich kein reines Zahlenwerk. Hinter jeder Entscheidung stehen Fragen, die den Alltag vieler DΓΌsseldorferinnen und DΓΌsseldorfer betreffen: KΓΆnnen wir gute Kitas und Schulen sichern? Bleiben Sport und Kultur Orte fΓΌr alle? KΓΆnnen wir unsere Stadtteile lebenswert weiterentwickeln?
Ich beschΓ€ftige mich intensiv mit den Finanzen unserer Stadt, weil ich ΓΌberzeugt bin: Gute Finanzpolitik bedeutet nicht nur zu sparen, sondern klug zu entscheiden. Wir mΓΌssen PrioritΓ€ten setzen, langfristig planen und dort investieren, wo es unsere Stadt stΓ€rker, gerechter und zukunftsfΓ€higer macht.
Dazu gehΓΆrt fΓΌr mich eine starke und leistungsfΓ€hige Stadtverwaltung, die ihre Aufgaben zuverlΓ€ssig erfΓΌllen kann. Von Kitas und Schulen ΓΌber soziale Angebote bis hin zu Sport, Kultur und dem Erhalt unserer Infrastruktur: Diese Bereiche machen die QualitΓ€t unserer Stadt aus und brauchen die UnterstΓΌtzung, die sie verdienen.
Genauso wichtig ist mir der Blick auf unsere stΓ€dtischen Unternehmen und Beteiligungen. Sie sind ein zentraler Teil unserer Stadt und tragen jeden Tag dazu bei, dass DΓΌsseldorf funktioniert und lebenswert bleibt. Unsere Stadtsparkasse DΓΌsseldorf, der DΓΌsseldorf Airport, die Rheinbahn AG, die Messe DΓΌsseldorf GmbH und D.LIVE GmbH & Co. KG stehen fΓΌr MobilitΓ€t, wirtschaftliche StΓ€rke, internationale Vernetzung, Veranstaltungen, Kultur und LebensqualitΓ€t. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag fΓΌr ein gutes DΓΌsseldorf.
Mein Ziel ist eine Finanzpolitik mit Verantwortung und Weitblick: solide wirtschaften, klug investieren und dabei immer die Menschen im Blick behalten. Denn ein guter Haushalt besteht nicht nur aus Zahlen β er entscheidet darΓΌber, wie unsere Stadt heute und in Zukunft aussieht.
β Bildung
Kein Kind sollte mit schlechteren Chancen ins Leben starten, nur weil es in einem anderen Stadtteil aufwΓ€chst oder die Eltern sich jeden Tag zwischen Beruf und Betreuung organisieren mΓΌssen. Mir ist wichtig, dass in DΓΌsseldorf Kinder unbeschwert groΓ werden kΓΆnnen, mit Neugier und Interesse lernen und die Talente der Kinder unterstΓΌtzt werden.
DafΓΌr brauchen Kinder Menschen, die sie begleiten, RΓ€ume, in denen sie sich wohlfΓΌhlen, und Zeit zum Spielen, Lernen und Wachsen. Gute Kitas, verlΓ€ssliche Ganztagsangebote und Schulen, die mehr sind als Unterrichtsorte.
Ich weiΓ, wie wichtig es fΓΌr Familien ist, sich auf eine gute Betreuung verlassen zu kΓΆnnen. Eine Kita oder OGS muss mehr sein als ein Betreuungsplatz. Sie ist ein Ort, an dem Freundschaften entstehen, Selbstvertrauen wΓ€chst und Kinder jeden Tag etwas Neues entdecken. Genau deshalb ist mir wichtig, dass wir nicht nur genΓΌgend PlΓ€tze schaffen, sondern auch die QualitΓ€t sichern und die Menschen stΓ€rken, die diese wichtige Arbeit leisten. Kinder lernen am besten dort, wo sie sich wohlfΓΌhlen. Deshalb brauchen wir helle, moderne Schulen, grΓΌne SchulhΓΆfe und RΓ€ume, die Lust aufs Lernen machen, KlimabestΓ€ndig sind. Im Sommer genug Schatten spenden und im Winter Raum fΓΌr drinnen und drauΓen geben.
Besonders am Herzen liegt mir, dass jedes Kind die gleichen MΓΆglichkeiten bekommt. Manche brauchen mehr UnterstΓΌtzung als andere. Das ist keine SchwΓ€che, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Deshalb mΓΆchte ich, dass Kinder und Familien dort besonders unterstΓΌtzt werden, wo der Alltag oft schwieriger ist β mit guter Beratung, Schulsozialarbeit und einem offenen Ohr.
Ich mΓΆchte eine Stadt, in der Familien gerne leben wollen und kΓΆnnen. Mit dem Rechtsanspruch auf den Ganztag und dem anhaltenden FachkrΓ€ftemangel mussten wir neue Wege gehen. Unser Ziel ist dabei klar: Kinder sollen verlΓ€sslich betreut werden und Familien sich auf Kita und OGS verlassen kΓΆnnen. Gleichzeitig wollen wir allen Kindern den Zugang zu guter Bildung ermΓΆglichen β unabhΓ€ngig vom Einkommen der Eltern. Deshalb gestalten wir die ElternbeitrΓ€ge gerechter und richten das System stΓ€rker am tatsΓ€chlichen Betreuungsbedarf aus. So sichern wir QualitΓ€t, entlasten Familien und schaffen ein Betreuungssystem, das auch in Zukunft funktioniert.
Unsere FAQ zu den neuen Regelungen OGS & KiTa
Unser Antrag im Rat zum Thema
Homepage der Landeshauptstadt DΓΌsseldorf